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Dharma-Drama

 
Dharma-Drama wurde entwickelt aus dem „Bibliodrama“ als erfahrungsorientierte Arbeitsform im Umgang mit Bibeltexten.
Dharma-Drama ist eine ganzheitliche Form der Begegnung mit buddhistischen Lehrtexten und will ermutigen, dabei methodisch neue Wege zu gehen.
Dharma-Drama stellt buddhistische Texte einer lesenden, spielenden und kreativ gestaltenden Gruppe zur freien Verfügung.
Dharma-Drama nutzt Körpererfahrung, Bewegung, Elemente der Theaterarbeit, kreatives Gestalten mit Farbe, Ton, Sprache usw.
Dharma-Drama bereichert spirituelles Leben und Lernen.

Das Hören eines Dharma-Vortrages durch eine Lehrerin / einen Lehrer, die Kontemplation und Meditation darüber sowie Dharma-Gespräche sind bekannte Wege der Begegnung mit Lehrtexten – ebenso wie die Rezitation und das Studium von Texten und Kommentaren.
Der ästhetische Ausdruck von Achtsamkeit (z.B. Kalligrafie, Zen-Gärten, Ikebana, Teezeremonien, Tanz und Theater usw.) ist ebenfalls hoch entwickelt.
Dharma-Drama geht über das Dharma-Gespräch hinaus: das gemeinsame, freie, kreative Gestalten als Mittelweg zwischen kontemplativem Schweigen und intellektuellem Diskurs.

Beim Lesen und Hören eines Textes werden  Bedeutungen, Erfahrungen, Vorlieben und Abneigungen zu den Begriffen des Textes berührt, die mit Bildern, Gefühlen und körperlichen Erinnerungen abgespeichert sind.
Daher kann das, was ein Weisheitstext auf einer tieferen Bewusstseinsebene in uns berührt, sehr unterschiedlich sein.
Die Rückkehr zur Stille sowie der lebendige Austausch mit anderen sind Zugangswege zu  den eigenen Lebensthemen.

 „Unser Bewusstsein setzt sich aus allen Samen zusammen, die durch unser eigenes vergangenes Denken und Handeln oder das vergangene Denken und Handeln unserer Familie und Gesellschaft ausgesät worden sind. Tag für Tag fließen unsere Gedanken, Worte und Taten in das Meer unseres Bewusstseins ein, nehmen Einfluss auf unseren Körper und Geist und die Welt und schaffen sie neu.“ (Thich Nhat Hanh)

Dharma-Drama hilft

  • unbewussten Bedeutungsinhalten eines Weisheitstextes ästhetischen Ausdruck zu verleihen
  • sich damit anderen Menschen zu zeigen und dieses von den anderen Menschen zu erfahren
  • Achtsamkeit für Wahrnehmungen, Gefühle, Gedanken und Handlungen zu entwickeln

 

Irritationen, Fragen, intellektuelle Fallstricke können nicht nur von einer spirituellen Lehrerin, einem spirituellen Lehrer, sondern auch vom Sangha-Körper erkannt und beantwortet werden. Das Vertrauen in die Weisheit einer Gruppe befreit zum Teilen der eigenen Ansichten, Meinungen und Konzepte, und bereichert durch die Erkenntnisse Anderer.

Durch eine Reihe von aufeinander aufbauenden Angeboten (z.B. Körperarbeit, Material- und Erfahrungsspiele, Wortassoziationen, szenische Spiele) werden Sie an die Kernaussagen eines Textes herangeführt.
Der Prozess ist geprägt durch einen Wechsel von Spiel- und Gesprächsphasen, von Gruppen- und Einzelarbeit. Im Zentrum stehen der Text und die in ihm angesprochenen Lebensthemen.